Internationale Baumaschinenmesse nutzt erstmals zwei Messegelände

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Im November dieses Jahres wird die Messe München erstmals gleichzeitig das Shanghai New International Expo Centre und das Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center nutzen. Dort findet die bauma CHINA 2026, die Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, statt. Durch die Verknüpfung beider Messegelände werden bei der diesjährigen Veranstaltung voraussichtlich fast 4.000 Aussteller zusammenkommen.

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Das Foto zeigt die Szene von bauma CHINA 2024.
[Foto mit freundlicher Genehmigung des Veranstalters]

​Die gesamte Ausstellungsfläche beträgt 400.000 Quadratmeter. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent gegenüber der vorigen Ausgabe und ist die größte Fläche seit der ersten Ausgabe der Messe in China im Jahr 2002.

Stefan Rummel, CEO der Messe München, erklärte, die Umsetzung des Konzepts „eine Messe, zwei Messegelände“ spiegele sowohl die starke Nachfrage der Aussteller vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums der chinesischen Baumaschinenindustrie als auch den allgemeinen Branchentrend hin zu intelligenteren, umweltfreundlicheren und technologisch anspruchsvolleren Lösungen wider.

Shanghai New International Expo Centre (24.–27. November): Als zentrale Plattform für die gesamte Wertschöpfungskette der Baumaschinenindustrie präsentiert es vor allem die traditionell starken Bereiche große Komplettmaschinen, Bergbau- und Baustoffanlagen, Baufahrzeuge sowie Komponenten.

Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center (23.–26. November): Der Schwerpunkt liegt auf Zukunftstechnologien und dem industriellen Ökosystem. Hier finden unter anderem zentrale Fachforen und dynamische Produktvorführungen statt. Für beide Messegelände gilt ein gemeinsames Ticket, sodass Besucher mit einer Eintrittskarte beide Standorte besuchen und nahtlos zwischen ihnen wechseln können.

Die 1954 gegründete bauma in München gilt als „Olympiade der weltweiten Baumaschinenindustrie“. Dass sie ihr Konzept „eine Messe, zwei Messegelände“ nun erstmals in Shanghai umsetzt, hat mehrere Gründe.

Zum einen wächst die chinesische Baumaschinenindustrie kontinuierlich: Im ersten Halbjahr dieses Jahres stieg der Umsatz der wichtigsten erfassten Unternehmen der Branche im Jahresvergleich um 15,5 Prozent. Maschinen mit neuen Energieantrieben entwickelten sich besonders dynamisch; zugleich erweitern Automatisierung und KI-gestützte Anwendungen fortlaufend die Einsatzfelder. Dies schafft eine solide industrielle Grundlage für die Messe.

Zum anderen profitiert sie von Shanghais zentraler Rolle als internationales Handelszentrum: 2025 fanden dort fast 1.000 Ausstellungen mit einer Gesamtfläche von 19,3361 Millionen Quadratmetern statt. Damit belegte Shanghai bei der gesamten Ausstellungsfläche den Spitzenplatz unter den führenden Messestädten weltweit. Zudem sind inzwischen alle zehn weltweit größten Messegesellschaften in Shanghai vertreten. Die gut ausgebaute Messeinfrastruktur bietet damit entscheidende Voraussetzungen für die Veranstaltung.

Auch eine neue Veranstaltung der Messe München, die automatica Shanghai, ist bereits für März 2027 angesetzt. Damit wird künftig das gesamte Markenportfolio der Messegesellschaft auf dem chinesischen Markt präsent sein.

 

 

Quelle: Jiefang Daily