Boehringer Ingelheim baut Engagement in Shanghai aus

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Als eines der ersten internationalen Pharmaunternehmen, die sich in Shanghai angesiedelt haben, baut Boehringer Ingelheim seine Präsenz in China weiter aus.

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Boehringer Ingelheim treibt die Entwicklung und Produktion neuer Arzneimittel in China voran.
[Foto: VCG]

​Ende vergangenen Jahres passte das Unternehmen seine globale Organisationsstruktur an und löste Greater China als eigenständige Region aus dem Bereich der Schwellenmärkte heraus. Ioannis Sapountzis, Präsident und CEO von Boehringer Ingelheim Greater China, betont, China sei nicht nur ein großer Absatzmarkt, sondern auch eine wichtige Quelle für Innovationen.

Von Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion baut Boehringer Ingelheim seine Präsenz in Shanghai weiter aus. Das Unternehmen plant, in Shanghai ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Arzneimittel aufzubauen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern im Bereich Innovation weiter zu vertiefen. Mehr als die Hälfte der Forschungs- und Entwicklungspipeline des Unternehmens in China stützt sich inzwischen auf externe Innovationen lokaler Partner. Zudem ist Boehringer Ingelheim China an allen wichtigen klinischen Entwicklungsprogrammen des Unternehmens sowie an 75 Prozent der globalen klinischen Entwicklungsprogramme in frühen Phasen beteiligt.

Im dritten Quartal dieses Jahres soll am Produktionsstandort für Humanarzneimittel des Unternehmens in Zhangjiang die lokale Fertigung eines innovativen Arzneimittels anlaufen. Bis 2030 rechnet das Unternehmen in China mit nahezu 20 Zulassungen im Bereich Humanarzneimittel, unter anderem in den Bereichen Herz-Kreislauf-, Nieren-- und Stoffwechselerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Onkologie und Augengesundheit.

Zu den künftigen Investitionsschwerpunkten des Unternehmens zählen Sapountzis zufolge die Entwicklung innovativer Arzneimittel und die Weiterentwicklung der Pipeline, der Ausbau der klinischen Entwicklungskapazitäten und der Marktpräsenz, die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern im Bereich Innovation sowie der Ausbau der Produktions- und Versorgungskapazitäten.

 

 

Quelle: Shanghai Observer