Evonik eröffnet sein erstes asiatisches Zentrum für Anionenaustauschmembran-Technologie in Shanghai
Die Evonik Industries AG hat kürzlich offiziell im Xinzhuang-Industriegebiet im Bezirk Minhang, Shanghai, ihr erstes Anwendungszentrum für Anionenaustauschmembranen (AEM) in Asien eröffnet.
Das neu eröffnete AEM-Zentrum von Evonik in Shanghai ist das erste seiner Art in Asien und zugleich ein zentraler Bestandteil des globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks des Unternehmens. Das Zentrum wird sich auf die Wasserstofferzeugung mittels Wasserelektrolyse konzentrieren und führt dort technische Tests, Produktentwicklung sowie Anwendungsvalidierungen durch.
Die Evonik Industries AG ist ein weltweit tätiges Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland und in über 100 Ländern vertreten. In China beschäftigt das Unternehmen derzeit mehr als 2.500 Mitarbeiter und unterhält 16 Produktionsstätten sowie Büros. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern einen weltweiten Umsatz von 14,1 Milliarden Euro. Davon entfielen mehr als 1,4 Milliarden Euro auf den chinesischen Markt.
Xia Fuliang, Präsident von Evonik Greater China, erklärte, dass China ein bedeutender Markt für die globale Energiewende darstellt. Die Ansiedlung des AEM-Zentrums in Minhang sei ein wichtiger Schritt, um das Engagement des Unternehmens auf dem chinesischen Markt weiter zu vertiefen. Aufbauend auf dieser Plattform werde Evonik globale Innovationsressourcen stärker mit den lokalen Marktanforderungen verbinden.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier unterzeichnete Evonik zudem eine strategische Kooperationsvereinbarung mit Sinopec, um die Zusammenarbeit in den betreffenden Bereichen weiter zu vertiefen.
Ein Beitrag von The Paper.