Lanxess eröffnet neues Büro in Shanghai

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Am 3. Juni hat der deutsche Spezialchemiekonzern Lanxess sein neues Büro im Ruihong Enterprise Tower in Shanghai eröffnet und zugleich seinen Quartalsbericht veröffentlicht.

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Am 3. Juni eröffnete Lanxess sein neues Büro in Shanghai. [Foto: Shanghai Observer]

​Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG, betonte, dass die Eröffnung des neuen Büros einen wichtigen Schritt zur weiteren Vertiefung der Präsenz in China darstelle. Künftig wird Lanxess auf seine globale Plattform und stabile Lieferketten setzen, um lokale Innovationen voranzutreiben und die Produktionsstruktur in China zu optimieren.

Bereits im Jahr 2018 richtete Lanxess seine Regionalzentrale für den Asien-Pazifik-Raum in Shanghai ein. Im Jahr 2021 folgte das „Lanxess Asia Pacific Application Development Center“ (AADC) – das erste Projekt, das im Innovationszentrum für internationale Chemierohstoffe und neue Materialien des Shanghaier Chemieparks in Betrieb genommen wurde.

Die aktuelle Erweiterung des Büros unterstreicht die strategisch gestiegene Bedeutung des chinesischen Marktes für das globale Geschäft von Lanxess. Shanghai als zentraler Standort der Asien-Pazifik-Region wird weiterhin zahlreiche regionale Geschäfts- und Unterstützungsfunktionen übernehmen.

Zachert erklärte: „In den letzten fünf bis zehn Jahren hat China ein hervorragendes lokales Innovationsökosystem aufgebaut und beeindruckende Fortschritte bei der Entwicklung neuer Technologien und deren industrieller Umsetzung erzielt. Gestützt auf mehrere aufeinanderfolgende Fünfjahrespläne hat die chinesische Industrie den Sprung von einer eigenständigen Lieferkette zur eigenständigen Entwicklung von Spitzentechnologie geschafft. Nun exportiert sie diese Innovationsergebnisse weltweit. Lanxess wird die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern weiter vertiefen, um durch globale Kooperationen Mehrwerte für alle Beteiligten zu schaffen.“

Laut dem Quartalsbericht für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 verzeichnete Lanxess einen Umsatzrückgang von 13,9 Prozent auf 1,378 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank um 29,3 Prozent auf 94 Millionen Euro, wobei die entsprechende Marge 6,8 Prozent betrug. Als Gründe wurden das anhaltend schwache makroökonomische Umfeld, geopolitische Unsicherheiten sowie Portfolioabgänge im Vorjahr genannt.

„Das Jahr ist schwach gestartet, aber seit März zeigt sich eine leichte Erholung“, so Zachert. Die Nachfrage in Europa und den USA sei deutlich zurückgegangen, während sich Asien – insbesondere China – vergleichsweise stabil gezeigt habe. Dank lokaler Produktion, lokaler Lieferketten sowie Forschungs- und Entwicklungsstrukturen sei der Umsatz in China stabil geblieben. Er hoffte auf eine Fortsetzung dieser Stabilität und auf Wachstum im zweiten Halbjahr 2026.

 

 

Ein Beitrag von Shanghai Observer.