Shanghais Notfallmaßnahmen gewährleisten eine schnelle Rettung nach einem Unfall im F1-Rahmenrennen
Huashan-Krankenhauses. An diesem Tag bestand das Shanghaier Krankenhaus erfolgreich die
Abnahmeinspektion der FIA für den luftgestützten medizinischen Rettungsdienst bei F1-Rennen.
[Foto: Xinhua]
Während der 19-jährige Kimi Antonelli am Wochenende seinen ersten F1-Sieg in China feierte, zeigte ein schwerer Unfall in einem Rahmenrennen, wie leistungsfähig Shanghais Notfallreaktionssystem ist.
Dieses schnelle Eingreifen erfolgte nach einem Vorfall am 14. März auf der Internationalen Rennstrecke Shanghai, bei dem ein Fahrer der Porsche Carrera Cup Asia Series beteiligt war. Der Fahrer mit der Startnummer 21 erlitt schwere Verletzungen und wurde per Hubschrauber ins Huashan-Krankenhaus geflogen; der Transport dauerte nur elf Minuten.
Der schnelle Lufttransport unterstrich die Leistungsfähigkeit der medizinischen Infrastruktur, die für die Formel-1-Veranstaltung bereitstand. Seit über zwei Jahrzehnten hat Shanghai den F1-Großen Preis ausgerichtet. Dabei hält die Stadt strenge Sicherheitsprotokolle ein, die insbesondere der FIA-Vorgabe entsprechen. Diese besagt, dass verletzte Fahrer innerhalb von 20 Minuten nach einem Unfall in ein festgelegtes Krankenhaus transportiert werden müssen.
Das Huashan-Krankenhaus liegt etwa 38 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. Auf dem Landweg hätte die Fahrt mindestens 30 Minuten gedauert, in Stoßzeiten sogar noch länger. Daher war der Hubschrauber entscheidend, um das kritische 20-Minuten-Fenster einzuhalten.
Tatsächlich können widrige Wetterbedingungen dazu führen, dass Rennen verschoben oder neu terminiert werden, um den rechtzeitigen Zugang zu medizinischer Versorgung weiterhin zu gewährleisten.
Das Engagement für Sicherheit ist in Shanghai seit der ersten Ausrichtung des F1-Rennens deutlich sichtbar. Der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Huashan-Krankenhauses war der erste seiner Art an einer medizinischen Einrichtung in Shanghai und wurde von Anfang an genehmigt und einsatzbereit gemacht.
Bemerkenswert ist, dass das Lufttransportsystem bei nunmehr 19 Rennveranstaltungen erstmals offiziell zum Einsatz kam, was belegt, dass die Stadt über ein weltweit erstklassiges Notfallsystem verfügt.
Nach dem Vorfall gab der Porsche Carrera Cup Asia eine Erklärung heraus, in der bestätigt wurde, dass der Fahrer erfolgreich einen kleineren chirurgischen Eingriff hinter sich gebracht habe und sich gut erhole.
„Dem Fahrer geht es gut, und alle im Porsche Carrera Cup Asia wünschen ihm eine schnelle Genesung und hoffen, ihn bald wieder auf der Strecke zu sehen“, hieß es in der Erklärung.
Ein Beitrag von China Daily.