Besucher treffen in Shanghai auf britische Literaturgrößen

german.shanghai.gov.cn| 2026-03-31
图片11.png
Das Foto zeigt die Besucher, die die Exponate betrachten. [Foto: Shanghai Observer]

​Die Ausstellung „Von Shakespeare bis J. K. Rowling – Porträts und literarische Schätze britischer Autoren“ wurde am 17. März im Shanghai Museum East in der Pudong New Area eröffnet.

Es ist die erste Ausstellung der National Portrait Gallery in London auf dem chinesischen Festland. Die von mehreren britischen Institutionen und Privatsammlungen unterstützte Ausstellung vereint 135 wertvolle Objekte, darunter Porträts, Manuskripte, Erstausgaben und Briefe von 82 britischen Literaten vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sie lädt die Besucher zu einer literarischen Reise durch fünf Jahrhunderte ein.

Das einzige gesicherte Porträt von William Shakespeare aus seinen Lebzeiten sowie die First Folio, die Sammlung seiner Dramen, das einzige Porträt von Jane Austen, ihre handschriftlichen Manuskripte und die Erstausgabe von „Stolz und Vorurteil“– die Ausstellung präsentiert erstmals Porträts und Handschriften nebeneinander und ermöglicht so eine tiefgehende Betrachtung des Lebens der Autoren, ihres Schaffens und des zeitgeschichtlichen Hintergrunds. Damit eröffnet sie neue Wege, um das glanzvollste Kapitel der englischen Literaturgeschichte zu verstehen.

„Ich hoffe, dass diese besonderen Kombinationen uns allen die Schriftsteller und ihre Worte, die unser Denken und unsere Kultur geprägt haben, ein Stück näherbringen“, sagte Catherine MacLeod, leitende Kuratorin der Abteilung für Bestände des 17. Jahrhunderts der National Portrait Gallery. Die Ausstellung zeige auch Kontraste zwischen der privaten Persönlichkeit einiger Autoren und ihrer öffentlichen Wahrnehmung und gewähre Einblicke in ihre vielfältigen Charaktere.

图片12.png
Das Foto zeigt die Besucher, die die Exponate betrachten. [Foto: Shanghai Observer]

​„Gerade weil der Weg lang und voller Hindernisse ist, strahlt der Erfolg umso heller“, sagte Chu Xiaobo, Direktor des Shanghai Museums. Das Thema der Ausstellung sei relativ speziell und der Besuch setze ein gewisses Verständnis voraus, doch Shanghai als literaturbegeisterte Stadt habe viele Liebhaber der erlesenen Literatur.

„Wir haben uns entschieden, erstmals eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt auf ausländischer Literatur zu zeigen und sie kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um dem Publikum mehr Auswahl zu bieten“, so Chu. Vor dem Hintergrund der offiziellen Einführung der „Verordnung zur Förderung des Lesens für alle“ hoffe er, dass die Besucher nach dem Besuch der Ausstellung die Weltklassiker wiederentdecken, damit diese kulturellen Schätze der gesamten Menschheit im Kontext der Begegnung von Ost und West neu erstrahlen können.

 

 

Ein Beitrag von Shanghai Observer.