BWA-Forschungscamp für deutsche und europäische Jugendliche 2026 in Shanghai eröffnet
Das „BWA China-Klassenzimmer 2026 – Forschungs- und Studiencamp für deutsche und europäische Jugendliche“ (BWA China Classroom 2026) wurde am 7. September in Shanghai eröffnet. An der Eröffnungsfeier nahmen Fu Jihong, stellvertretender Präsident der Shanghaier Volksvereinigung für Freundschaft mit dem Ausland (SPAFFC), Yang Xubo, stellvertretender Direktor des Verwaltungsausschusses des Internationalen Zentralen Geschäftsviertels Shanghai Hongqiao, sowie Jun Zuo, Chefrepräsentant und gesetzlicher Vertreter des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) in China, teil und hielten Ansprachen.
europäische Jugendliche“ wird am 7. September 2026 in Shanghai eröffnet. [Foto zur Verfügung
gestellt von der Shanghaier Volksvereinigung für Freundschaft mit dem Ausland]
Das vom BWA veranstaltete Camp richtet sich an herausragende Studierende aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Insgesamt nehmen 14 junge Menschen von Hochschulen wie der Technischen Universität München, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der FH Aachen teil. Sie besichtigten nicht nur die ostchinesische Metropole Shanghai, sondern machten auch eine Rundfahrt in den Provinzen Jiangsu und Zhejiang.
Fu hieß die jungen Gäste in Shanghai willkommen und informierte sie über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt. Er wies darauf hin, dass China und Europa seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor mehr als 50 Jahren sich mit ihren jeweiligen Stärken ergänzten und von der Zusammenarbeit profitierten und damit zugleich Impulse für die Weltwirtschaft setzten. Er äußerte die Hoffnung, dass die Teilnehmer durch die Reise ein authentisches, umfassendes und objektives Bild von China gewinnen werden.
Yang erklärte, das Internationale Zentrale Geschäftsviertel Shanghai Hongqiao spiele als wichtiger Knotenpunkt für die integrierte Entwicklung des Jangtse-Flussdeltas eine bedeutende Rolle bei der Förderung der deutsch-chinesischen und europäisch-chinesischen Industriekooperation, des technologischen Austauschs sowie des Personenaustauschs. Zugleich biete das Gebiet internationalen Gästen und Einwohnern vielfältige Dienstleistungen in Bereichen wie Studium, Beschäftigung, Unternehmensgründung und Alltag.
Zuo erklärte, das Camp solle durch den direkten Austausch das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus Deutschland und China vertiefen und ihnen zugleich Einblicke in Chinas Innovationsökosystem ermöglichen. Er ermutigte die Teilnehmer, neugierig und offen zu bleiben, Unterschiede zu respektieren, die Gelegenheit zum Austausch intensiv zu nutzen und Brücken für die künftige Zusammenarbeit zu bauen.
Vertreter der Personalabteilung von Huawei Shanghai stellten bei der Eröffnungsfeier die weltweite Präsenz des Unternehmens sowie dessen Personalstrategie vor. Zugleich luden sie die Teilnehmer dazu ein, Huawei künftig als möglichen Arbeitgeber kennenzulernen und dort ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen.
Während ihres Aufenthalts in Shanghai werden sich die Teilnehmer im Rahmen von Besichtigungen, Gesprächen und Gruppenarbeiten mit Themen wie Stadtentwicklung, industrieller Innovation, immateriellem Kulturerbe und Hochschulaustausch beschäftigen. Dabei erhalten sie Einblicke in die Entwicklung und Modernisierung Shanghais.
Quelle: Shanghaier Volksvereinigung für Freundschaft mit dem Ausland