Shanghai ergreift Maßnahmen zur Förderung des grenzüberschreitenden Handels

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Shanghai hat für 2026 ein Maßnahmenpaket zur weiteren Erleichterung des grenzüberschreitenden Handels eingeführt, darunter Initiativen zur Vereinfachung von Abläufen für internationale Messen, Transitpassagiere, Arzneimittelimporte und die internationale Schifffahrt.

Für internationale Messen werden die Anmeldung und die Beantragung von Sicherheitsgenehmigungen künftig über eine zentrale Online-Plattform abgewickelt. Auch die vorübergehenden Ein- und Ausfuhrverfahren für Ausstellungsstücke werden durch einen Service zur „einmaligen Registrierung und gestaffelten Meldung“ vereinfacht.

Darüber hinaus dürfen auf Messen Kosmetikprodukte vor Ort ausprobiert und Lebensmittel verkostet werden. Ausstellungsstücke können nach Veranstaltungsende zudem in spezielle Zollüberwachungszonen oder Zollverschlusslager überführt werden.

Im Pharmasektor wird Shanghai die Dokumentations- und Zollabfertigungsverfahren für importierte Arzneimittel einschließlich Radiopharmaka und medizinischer Isotope vereinfachen. Importeure können künftig Einfuhrbescheinigungen für Arzneimittel über ein Selbstbedienungssystem ausdrucken.

Zur Verbesserung des Reiseerlebnisses internationaler Passagiere unterstützt die Stadt Fluggesellschaften beim Ausbau ihrer internationalen Streckennetze und Transitverbindungen. Am Flughafen Shanghai Pudong werden die Einrichtungen an den Flugsteigen aufgewertet und das durchgängige Self-Service-Boarding auf Basis von Gesichtserkennung weiter vorangetrieben.

Die zuständigen Behörden werden zudem den ressortübergreifenden Datenaustausch zu Identitätsinformationen von Transitpassagieren und Gepäckdaten verstärken und gleichzeitig die Aufsichts- und Servicedienste sowie die Sicherheitskontrollverfahren verbessern.

Im Seeverkehr wird Shanghai internationale Umschlag- und Konsolidierungsdienste für Fracht unterstützen. Ausländische Fracht kann dekonsolidiert und mit inländischer Fracht neu zusammengestellt werden, bevor sie wieder ausgeführt wird.

Die Stadt wird außerdem die gegenseitige Anerkennung von maritimen Kontrollergebnissen über Regionen hinweg fördern. Ein Pilotprojekt, bei dem die einmalige Prüfung exportbestimmter Gefahrgüter, einschließlich Produkten mit Lithiumbatterien, an mehreren Standorten anerkannt wird, soll ausgeweitet werden. Darüber hinaus wird für Schiffe im internationalen Verkehr ein einheitliches One-Stop-Abfertigungsverfahren für das Auslaufen eingeführt.

 

 

Ein Beitrag der Städtischen Handelskommission von Shanghai.