Shanghaier Roboter führt chinesische Teams zum Sieg in Wien

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Zum Abschluss der ICRA 2026, einer der weltweit führenden Konferenzen für Robotik und Automatisierung, ist in Wien die Agibot World Challenge 2026 zu Ende gegangen. An dem Wettbewerb nahmen 526 Teams aus 27 Ländern und Regionen teil. Die chinesischen Teams erreichten dabei die ersten Plätze in allen drei technischen Disziplinen.

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Der G2 (Genie G2) ist der offiziell vorgeschriebene Wettbewerbsroboter für die Challenge.
[Foto: Shanghai Observer]

​Erstmals war ein Unternehmen aus Shanghai maßgeblich an der Gestaltung der Wettbewerbsaufgaben beteiligt: Die Firma Agibot aus Shanghai wirkte sowohl bei der Regelerstellung als auch bei der Bewertungsgestaltung mit. Die drei Wettbewerbskategorien lauteten „Reasoning to Action“, „World Model“ und „Whole Body Control“.

In der ersten Kategorie erreichte ein Team von Vivo den ersten Platz, gefolgt von Shanghai Robo Party auf dem zweiten Rang. In der Kategorie „World Model“ siegte ein gemeinsames Team des Instituts für Automatisierung der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und des Kartendienstes Amap. In der Kategorie „Whole Body Control“ setzte sich das Team von Xiaomi Robot mit einer Erfolgsquote von 94 Prozent und einem Gesamtscore von 99,2 Punkten durch.

Der Wettbewerb setzte ein neuartiges zweistufiges System ein, das aus einer automatisierten Online-Bewertung und einem Finale mit echten Robotern vor Ort bestand. In der Finalrunde kam einheitlich der humanoide Roboter Agibot G2 zum Einsatz, um Hardware-Unterschiede zu minimieren. Die Aufgaben umfassten die gesamte Kette von der Umgebungserfassung über die Aktionsplanung bis hin zur Ausführung und verlangten von den Robotern, komplexe Aufgaben in ungewohnten Umgebungen zu bewältigen.

Agibot stellte zudem die Simulationsplattform Genie Sim 3.0 sowie einen offenen Datensatz mit über 30.000 realen Bewegungsabläufen zur Verfügung, darunter auch Fehlaktionen wie misslungene Greifversuche oder heruntergefallene Objekte. Damit entstand eine vollständige Kette aus Datensatz, Simulationsplattform und echter Roboterhardware.

Branchenexperten zufolge befindet sich die Standardisierung der Bewertung von verkörperter Intelligenz noch in einem frühen Stadium. Mit dem Wettbewerb und der Unterstützung der renommierten ICRA-Konferenz hat Agibot nach Einschätzung von Beobachtern einen internationalen Referenzrahmen für Bewertungen geschaffen, der sich künftig als allgemeiner Maßstab etablieren könnte.

 

 

Ein Beitrag von Shanghai Observer.