Shanghais erste große internationale Veranstaltung in der neuen visumfreien Geschäftskooperationszone
[Foto: Shanghai Observer]
Als erste Sonderzone dieser Art in China richtete die Internationale Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ in Shanghai am 28. Januar ihre erste große internationale Veranstaltung aus.
Das In-vitro-Diagnostik-Unternehmen QuidelOrtho hielt seine Jahrestagung 2026 in der Wirtschaftszone ab.
Diese Veranstaltung markierte die erste groß angelegte internationale Wirtschaftsaktivität im Pilot-Startbereich der Zone, seit dieser am 28. November 2025 unter geschlossenem Management den Betrieb aufgenommen hat.
Über 900 Teilnehmer aus 12 Ländern, darunter China, Südkorea und den USA, nahmen an der Veranstaltung teil; rund 400 ausländische Gäste konnten visumfrei einreisen.
Die Eastern-Hub-Zone ist ein Pilotgebiet, das darauf ausgelegt ist, grenzüberschreitende Geschäftsaktivitäten zu vereinfachen. Eingeladene Personen aus jedem Land können ohne Visum oder andere Einreisegenehmigungen einreisen und bis zu 30 Tage pro Aufenthalt bleiben.
Ausländische Besucher müssen lediglich 48 Stunden im Voraus eine Online-Registrierung über die Verwaltungsplattform der Zone abschließen. Anschließend können sie die Zone mit dem Reisepass und einer Einladungsbestätigung betreten.
Innerhalb der Wirtschaftszone sind Grenzkontrollen durch spezielle Schnellspuren für anreisende Besucher optimiert.
Gleichzeitig können ausländische Staatsangehörige eine Vorabprüfung und Registrierung durchlaufen, wenn sie die visumfreie Wirtschaftszone verlassen und in den übrigen Teil Chinas einreisen möchten. Nach diesem Schritt können sie dann die Schnellspuren am Zoll nutzen. Dies spart besonders zu Stoßzeiten erheblich Zeit.
Bryan Hanson, Senior Vice President von QuidelOrtho, betonte, dass die Wirtschaftszone Geschäftsreisen nach China deutlich vereinfache.
„Es ist nicht nur einfacher für Personen mit einem chinesischen Visum, sondern auch für solche ohne Visum, die zusammenarbeiten und Geschäfte tätigen möchten“, so Hanson.
Zudem bietet diese Zone eine Reihe von Dienstleistungen, die auf die internationalen Besucher zugeschnitten sind, darunter mehrsprachige Unterstützung, Hilfe bei grenzüberschreitenden Zahlungen und Zugang zu internationaler medizinischer Versorgung.
Darüber hinaus werden in der Zone Einrichtungen für Ausstellungen, Schulungszentren und Innovationsplattformen für Medizingeräte entwickelt. Bis 2028 soll das Gebiet vollständig unter geschlossenem Management in Betrieb gehen. Die gesamte Zone ist bis 2030 für die endgültige Fertigstellung vorgesehen.
Mit der Eröffnung des Bahnhofs Shanghai Ost im Jahr 2027 wird die Vernetzung der Zone mit Luft- und Schienennetzen weiter gestärkt. Damit wird ihre Rolle bei der Erleichterung grenzüberschreitender Austauschprozesse zusätzlich unterstrichen.
Ein Beitrag von Wenhui Daily.