Deutsche und chinesische Jugendliche finden über Faltfächer zueinander

german.shanghai.gov.cn| 2026-08-27

Vor Kurzem trafen sich 16 deutsche Jugendliche aus dem „Chinese Bridge“-Sommercamp des Konfuzius-Instituts Hamburg mit 16 chinesischen Jugendlichen im Bezirk Yangpu in Shanghai. Gemeinsam nahmen sie an der deutsch-chinesischen Kulturveranstaltung „Mit Fächern Freundschaften schließen – Jugend gestaltet Zukunft gemeinsam“ teil.

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Das Foto vermittelt einen Eindruck von der Veranstaltung. [Foto: Bezirk Yangpu]

​Organisiert wurde die Veranstaltung vom Büro des Konfuzius-Instituts an der Fudan-Universität und dem Sozialinnovationszentrum „Dream Box“ des Subbezirks Wujiaochang. Das „Dream Box“ befindet sich an einer Straßenecke an der Guoshun-Straße. Der Standort entstand durch die Umgestaltung zuvor ungenutzter Flächen entlang der Straße und konzentriert sich vor allem auf Angebote für junge Menschen und den internationalen Austausch.

Zum Auftakt sorgten unterhaltsame Sprachspiele für eine lockere Atmosphäre. Die chinesischen und deutschen Jugendlichen bildeten gemischte Teams, lernten sich mithilfe von Wortkarten kennen und stellten sich anschließend gegenseitig deutsche beziehungsweise chinesische Zungenbrecher vor.

Im Programmpunkt zur traditionellen Kultur erläuterten die Mitarbeitenden die kulturelle Bedeutung des Faltfächers: Als eleganter Begleiter, der früher oft im Ärmel aufbewahrt wurde, steht er auch für den schönen Gedanken „Wer einen Fächer schenkt, schenkt Gutes“. Dabei handelt es sich um ein Wortspiel mit den gleich klingenden chinesischen Wörtern für „Fächer“ und „Güte“.

Anschließend gestalteten die Jugendlichen gemeinsam Fächer zum Thema „Dieser Sommer“. Die chinesischen Teilnehmenden schrieben Gedichte auf die Fächerflächen und gestalteten Motive in Orakelknochenschrift. Die deutschen Jugendlichen malten sommerliche Motive und Shanghaier Stadtansichten und ergänzten chinesische Glückwünsche sowie den Leitspruch der Fudan-Universität.

Nach Abschluss der Gestaltung tauschten die Jugendlichen auf beiden Seiten ihre Faltfächer aus, wechselten kleine Geschenke und hinterließen zweisprachige Botschaften. Deutsche Teilnehmende beschrieben das Erlebnis als neu und herzlich: Sie hätten nicht nur die traditionelle chinesische Kultur auf unmittelbare Weise erlebt, sondern auch aufrichtige Freundschaften über Ländergrenzen hinweg geschlossen.

 

 

Quelle: Bezirk Yangpu