Austauschschüler tauchen in kulturelle Vielfalt
Im September 2025 kamen drei Oberschüler aus Deutschland und Frankreich nach Shanghai. Sie waren neugierig auf den geheimnisvollen Osten und fest entschlossen, Chinesisch zu lernen. Deshalb begannen sie ein einjähriges Austauschprogramm vom September 2025 bis Juni dieses Jahres.
Kürzlich nahmen sie im Huang-Daopo-Gedenkpark an einem kulturellen Programm teil, um das immaterielle Kulturerbe der Baumwollweberei kennenzulernen und damit den Charme der chinesischen Kultur sowie die grenzüberschreitende menschliche Wärme zu erleben.
Während der Aktivität lernten die Austauschschüler durch Spiele wie „Neue Freunde finden“ und „Rote Umschläge tauschen“ ihre chinesischen Gastfamilien, Freiwillige und andere Teilnehmer schnell kennen.
Unter der Anleitung der Museumsleiterin lauschten alle respektvoll der Geschichte, wie Huang Daopo die Baumwollwebtechniken revolutionierte. Sie verstanden den Wert des immateriellen Kulturerbes der handwerklichen Baumwollwebkunst von Wunijing und erfuhren mehr über die Entwicklungsgeschichte der Baumwolltextilindustrie in Shanghai. Auch die traditionellen Muster chinesischer und ausländischer Stoffe lösten lebhafte Diskussionen aus.
Die Schüler beteiligen sich aktiv an den Frühlingsfest-Aktivitäten. [Foto mit freundlicher Genehmigung vom Huang-Daopo-Gedenkpark]
Im traditionellen Weberei-Erlebnisbereich vermittelte die Museumsleiterin persönlich die Techniken des Spinnens. Die Austauschschüler entwickelten sich von anfänglicher Ungeschicklichkeit zu wachsender Routine und begriffen dabei die tiefere Bedeutung, die Früchte der eigenen Arbeit wertzuschätzen. In einem Workshop für Shibori-Färben (traditionelle Reserviertechnik) schufen sie gemeinsam mit ihren Gastfamilien Werke, die östliche Ästhetik mit exotischer Kreativität verschmelzen ließen.
Spiele und kulturelle Darbietungen mit typisch chinesischem Charakter lockerten die Atmosphäre vor Ort auf. Indem die Austauschschüler klassische chinesische Gedichte rezitierten und Schriftzeichen wiedererkannten, demonstrierten sie lebendig ihre Leidenschaft für das Chinesischlernen.
Ein Teilnehmer präsentiert seine Shibori-Färbeergebnisse. [Foto mit freundlicher Genehmigung vom Huang-Daopo-Gedenkpark]
Zum Abschluss der Aktivität überreichten die chinesischen Gastfamilien den Austauschschülern „Glücksbeutel“, gefüllt mit Karten, Souvenirs oder Büchern. Die Jugendlichen erwiderten dies mit chinesischer Höflichkeit: Sie ahmten die traditionelle Geste des Neujahrsgrußes an die Senioren nach und bedankten sich bei ihren Gastgebern mit den soeben erlernten Segenssprüchen.
Diese Aktivität ermöglichte den Austauschschülern ein tiefgreifendes Erleben der chinesischen Kultur. In einer Atmosphäre der Wärme und Verbundenheit entstand dabei eine interkulturelle Freundschaft, die als wertvolle Erinnerung ihren Austauschaufenthalt prägen wird.
Ein Beitrag von YFU.
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