Expats teilen Ideen für Shanghais Zukunft

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Das Foto zeigt Teilnehmer des runden Tisches „Ideen für Shanghai“ am 14. Juli im Gubei Civic Center. [Foto zur Verfügung gestellt von Internationalen Dienstleistungen Shanghai]

Am 14. Juli fand im Gubei Civic Center im Bezirk Changning ein runder Tisch unter dem Titel „Ideen für Shanghai“ statt, zu dem eine vielfältige Gruppe internationaler Bewohner zusammenkam.

Mehr als 20 Expats aus Österreich, Belgien, Italien, Indien, Nepal, Serbien, Südkorea, dem Vereinigten Königreich, den USA und anderen Ländern teilten ihre Vorschläge zur hochwertigen Entwicklung Shanghais auf Grundlage ihrer persönlichen Erfahrungen aus Beruf und Alltag.

Zu den internationalen Gästen zählten Wirtschaftsführer, Medienvertreter, Unternehmer und internationale Studierende, von denen viele bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in Shanghai leben. Ihre Gespräche drehten sich um die Verbesserung des Geschäftsklimas, die Schaffung einer lebenswerteren Stadt und die Weiterentwicklung des Kultur- und Tourismusangebots.

Jessica Gleeson, Geschäftsführerin von BrighterBeauty aus den Vereinigten Staaten, konzentrierte sich auf Ein-Personen-Unternehmen, eine neue Form des KI-gestützten Solo-Unternehmertums. Sie schlug einen leicht zugänglichen Behördenservice aus einer Hand vor, der internationalen Unternehmern professionelle Beratung in Rechts-, Finanz- und Steuerfragen sowie zu industriepolitischen Themen bieten soll.

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Ein runder Tisch unter dem Titel „Ideen für Shanghai“ findet am 14. Juli
im Gubei Civic Center im Bezirk Changning statt.
[Foto zur Verfügung gestellt von Internationalen Dienstleistungen Shanghai]

​Der gebürtige Nepalese Ashish Maskay, Orthopäde bei Shanghai United Family Healthcare, forderte Verbesserungen bei den öffentlichen Dienstleistungen für internationale Bewohner. Er sagte, diese Verbesserungen würden die Stadt attraktiver machen und dazu beitragen, dass sich mehr internationale Fachkräfte und ihre Familien in Shanghai noch besser einleben könnten.

Maskay beschrieb Shanghai als eine der offensten und internationalsten Städte der Welt und äußerte die Hoffnung, dass alle Besucher und ausländischen Einwohner zu Botschaftern der Stadt werden.

Filip Filipovic, ein serbischer Doktorand der Fudan-Universität, erlangte mit einem Video über Shanghais revolutionäres Erbe im Internet Aufmerksamkeit. Er schlug vor, ausländische Freiwillige zu rekrutieren, um dieses Erbe internationalen Zielgruppen näherzubringen und das globale kulturelle Profil der Stadt zu stärken.

Der belgische Musiker Tobias Le Compte erklärte, er wolle dazu beitragen, die Shanghaier Farce und andere Formen der Haipai-Kultur (Shanghaier Stil) einem internationalen Publikum zugänglich zu machen. Er schlug Straßen-Flashmobs an bedeutenden kulturellen und touristischen Wahrzeichen wie dem Yu-Garten und Waitanyuan vor, um die internationale Ausstrahlung der Haipai-Kultur zu stärken.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Anlaufstelle „Ideen für Shanghai in der internationalen Gemeinde Gubei“ ins Leben gerufen, die internationalen Bewohnern einen direkten Kanal für den Austausch von Ideen bietet und den internationalen Austausch fördert.