Jahreskonferenz des „Shanghai Forum 2026“ in Shanghai eröffnet

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Die Jahreskonferenz des „Shanghai Forum 2026“ wurde am 24. April in der Großen Halle Shanghai eröffnet.

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Ban Ki-moon, Vorsitzender des Boao-Forums für Asien und ehemaliger Generalsekretär der
Vereinten Nationen, hält am 24. April 2026 bei der Eröffnungszeremonie des Shanghai-Forums
2026 eine Rede. [Foto: Shanghai Observer]

 

Die dreitägige Veranstaltung unter dem Motto „Das Zeitalter der Neugestaltung: Innovation und gemeinsame Governance“ versammelte fast 400 Gäste und Vertreter aus Thinktanks, Hochschulen, Regierungen, Unternehmen und Medien aus mehr als 50 Ländern und Regionen, um Gespräche über Governance der künstlichen Intelligenz (KI), grüne Transformation, Entwicklung des Globalen Südens und weitere Themen zu führen. Ziel war es, Lösungen für die Förderung der inklusiven und nachhaltigen Entwicklung der Welt zu bieten.

Chen Jing, stellvertretender Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses der Stadt Shanghai und Präsident der Shanghaier Volksvereinigung für Freundschaft mit dem Ausland, Jin Li, Rektor der Fudan-Universität, und Tae-won Chey, Vorsitzender und CEO der südkoreanischen SK Group, hielten Reden bei der Eröffnungszeremonie. Ban Ki-moon, Vorsitzender des Boao-Forums für Asien und ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen, hielt eine Sonderansprache.

Die derzeitige vierte industrielle Revolution, angetrieben durch KI, Quantencomputing, Biotechnologie und grüne Energie, verändert die globalen Wertschöpfungsketten, das Muster des Wettbewerbs zwischen den Großmächten und die internationale Governance-Ordnung grundlegend. Während technologische Durchbrüche Chancen bieten, verschärfen sie gleichzeitig Probleme wie Governance-Defizite, Sicherheitsrisiken und ethische Dilemmata. Die Reform des globalen Governance-Systems ist daher zu einem gemeinsamen Anliegen der internationalen Gemeinschaft geworden.

Das diesjährige Shanghai-Forum umfasste drei Bereiche, nämlich „KI und globale Governance“, „Großmächtebeziehungen und regionale Governance“ sowie „Nachhaltige Entwicklung und gemeinsame Zukunft“. In diesem Rahmen wurden 16 hochrangige Foren zu zukunftsweisenden Themen wie grüner Transformation und digitaler Gesundheit veranstaltet.

39 internationale Organisationen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Thinktanks und Unternehmen, darunter das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), die Asia-Europe Foundation (ASEF), das deutsche Max-Planck-Institut für Meteorologie, die Universität Oxford und die südkoreanische SK Group, fungierten als Mitveranstalter oder Kooperationspartner. Dies sorgte für einen internationalen Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik, Industrie, Wissenschaft, Forschung und Anwendung sowie lieferte praxisnahe, vielfältige Lösungen für die Gestaltung einer neuen globalen Governance-Ordnung.

Das Shanghai-Forum wurde im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Mit seinem Sitz in Shanghai und dem Fokus auf asiatische Länder versammelt das Forum jedes Jahr Führungspersönlichkeiten verschiedener Bereiche aus aller Welt, um die Zusammenarbeit zu fördern und Konsens zu suchen.

Zu Beginn der Periode des 15. Fünfjahresplans bündelt das Forum globale Weisheit und vertieft die Verbindung von Innovation und gemeinsamer Governance, was zum Aufbau der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit beiträgt.

 

 

Ein Beitrag von Shanghai Observer.