Steirische Delegation besucht Tongji-Universität

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Der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek besuchte vor Kurzem die Tongji-Universität. Er führte eine 50-köpfige Delegation aus Politik, Wirtschaft und Medien an. Vizepräsident Li Xiangning empfing die Delegation.

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Am 16. April besucht die steirische Delegation die Tongji-Universität.
[Foto mit freundlicher Genehmigung der Tongji-Universität]

​Die Delegation war die ranghöchste und am breitesten aufgestellte steirische Chinareise der letzten Jahre. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem die stellvertretende Landeshauptfrau Manuela Khom, Landtagspräsident Gerald Deutschmann, Wirtschaftslandesrat Wilibald Ehrenhöfer, Verkehrslandesrätin Claudia Holzer sowie der Rektor der Technischen Universität Graz (TU Graz), Horst Bischof. Auch Vertreter der steirischen Wirtschaftskammer, des Industriellenverbands, mehrerer Cluster sowie Leitmedien waren Teil der Delegation. Begleitet wurde die Delegation vom österreichischen Botschafter in China, Wolf Dietrich Heim, und dem Generalkonsul in Shanghai, Gerhard Alois Maynhardt.

Li Xiangning betonte in seiner Ansprache, dass die Tongji-Universität bereits Kooperationsvereinbarungen mit acht österreichischen Hochschulen auf Hochschulebene geschlossen habe, wobei die Kontakte zur Steiermark besonders eng seien. Er blickte auf die strategische Partnerschaft zwischen Tongji und der TU Graz zurück, die in Bereichen wie Fahrzeugtechnik, Schienenverkehr sowie Architektur und Stadtplanung Studierendenaustausch, gemeinsame Studiengänge und Forschungsprojekte umfasst. Er erwähnte zudem, dass der Gründer des steirischen Unternehmens AVL List, Professor Hans List, von 1926 bis 1932 an der Tongji-Universität tätig war.

Kunasek hob hervor, dass die Steiermark über umfassende Kompetenzen in Hoch-, Grün- und Intelligentechnologie verfüge. Die Tongji-Universität sei international anerkannt für ihre Stärken in den Ingenieurwissenschaften, der Stadtforschung und der intelligenten Technologie. Die Zusammenarbeit biete daher große Potenziale. Khom erklärte, die Verbundenheit zwischen der Steiermark und der Tongji-Universität gründe sowohl auf einer gemeinsamen Geschichte als auch auf einer zukunftsorientierten Vision. Bischof äußerte die Zuversicht, dass die beiden Hochschulen ihre strategische Partnerschaft weiter ausbauen und neue Kooperationsfelder erschließen könnten.

Während des Besuchs besichtigte die Delegation das Shanghaier Forschungszentrum für autonomes und intelligentes unbemanntes System (Shanghai Research Center for Autonomous Intelligent Unmanned Systems). Dort informierte sie sich über aktuelle Forschungsergebnisse in den Bereichen Autonomie und Sensorik, Intelligenz und Emergenz sowie Kooperation und Schwarmintelligenz.

 

 

Ein Beitrag der Tongji-Universität.