Investitionskonferenz in der Geschäftskooperationszone bringt Investoren mit politischen Entscheidungsträgern und Kapital zusammen
[Foto mit freundlicher Genehmigung des Organisationskomitees der Globalen
Investitionsförderungskonferenz 2026 in Shanghai]
Die Globale Investitionsförderungskonferenz 2026 in Shanghai, auch bekannt als „Invest in Shanghai“-Woche, wurde am 14. März eröffnet. Diese Konferenz findet zum ersten Mal in der Internationalen Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ in Shanghais Pudong New Area statt.
Ein Tor zur internationalen Geschäftswelt
Die Internationale Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ etabliert sich als Tor zur internationalen Geschäftswelt und soll den grenzüberschreitenden Fluss von Waren, Dienstleistungen und Fachkräften effizienter machen.
Ausländische Besucher mit gültigen Einladungen können ohne Visum oder andere Genehmigungen in diese Zone einreisen und sich dort bis zu 30 Tage pro Besuch aufhalten. Angesichts der Lockerung der chinesischen Visumregelungen können sie auch unter den geltenden Bestimmungen in andere Teile dieser ostchinesischen Metropole reisen.
In dieser Geschäftskooperationszone gibt es nicht nur Einrichtungen für Ausstellungen, Geschäftsveranstaltungen sowie kulturelle und sportliche Aktivitäten, sondern sie bietet auch mehrsprachige Dienstleistungen, internationale Flugverbindungen, hochwertige Gesundheitsversorgung und vielfältige Zahlungsmöglichkeiten.
Sie dient auch als hochkarätiges Forschungs- und Entwicklungszentrum, das internationale Forschungsteams bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterstützt und Innovationen in den Bereichen Offshore, Dienstleistungen und digitaler Handel fördert.
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Investitionsförderungskonferenz 2026 in Shanghai]
Eine effiziente Plattform für das Gespräch zwischen Regierung und Unternehmen
Im Rahmen der diesjährigen Investitionsförderungskonferenz in Shanghai werden eine Hauptveranstaltung sowie eine Reihe von Nebenveranstaltungen abgehalten. Dazu gehören unter anderem Rundtischgespräche der Unternehmen, Programme für das Matchmaking und themenbezogene Werbeaktivitäten.
Zudem wird am Veranstaltungsort die sogenannte „Invest-Shanghai-Lounge“ eingerichtet, um eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Regierungsbeamten und Marktteilnehmenden zu bieten. Die Teilnehmenden können über ein Online-Konferenzsystem Termine mit Leitern der Bezirke, politischen Entscheidungsträgern und Vertretern führender Investitionsinstitutionen vereinbaren.
Leitende Vertreter der 16 Bezirke und vier Funktionsbereiche Shanghais nehmen ebenfalls an den Projektdiskussionen teil. Vertreter der städtischen Behörden und Kommissionen, die für Wirtschaft, Informatisierung, Finanzen, Handel, Wissenschaft und Technologie, Kultur und Tourismus sowie die Aufsicht über Staatsvermögen zuständig sind, bieten vor Ort Beratung zu politischen Rahmenbedingungen an.
Auch führende Investitionsförderungsagenturen und Risikokapitalgesellschaften spielen hier eine bedeutende Rolle. Sie beteiligen sich an den Projekt-Roadshows und bieten Finanzierungsdienstleistungen an, um die Verbindungen zwischen innovativen Unternehmen und den Kapitalmärkten zu erleichtern.
Breiterer Zugang zu industriellen Ressourcen von Shanghai
Neben den Aktivitäten im Hauptveranstaltungsort bietet die Konferenz mehr als 20 branchenorientierte Werbeveranstaltungen an. Außerdem werden mehr als 20 spezialisierte Investment-Touren angeboten, die den Teilnehmern einen Einblick aus erster Hand in das industrielle Ökosystem Shanghais vermitteln.
Diese Aktivitäten stellen den Teilnehmern Shanghais Schlüsselbranchen wie fortschrittliche Fertigungsindustrie, KI, kommerzielle Luft- und Raumfahrt sowie Schiffbau vor. Durch die Integration von politischer Unterstützung, industriellen Ressourcen und Finanzdienstleistungen soll die Konferenz die Position Shanghais als führenden Investitionsstandort stärken.
Ein Beitrag von ThePaper.