Globale Konferenz für Investitionsförderung im März in Shanghai abgehalten

german.shanghai.gov.cn
陆家嘴.png

Die Nachtansicht des Lujiazui-Viertels in Shanghai. [Foto von IC]

 

Die Globale Konferenz für die Investitionsförderung 2026, auch bekannt als die „Invest in Shanghai“-Woche, wird am 14. März abgehalten, wie die Volksregierung der Stadt Shanghai kürzlich mitteilte.

Diese jährliche Veranstaltung hat das Ziel, das Investitionsumfeld, die Industriestrategie und das Geschäftsökosystem von Shanghai vorzustellen und den direkten Austausch zwischen Regierungsbehörden, Unternehmen und Investoren zu fördern.

In diesem Jahr ist die Hauptveranstaltung in der Internationalen Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ angesiedelt, die als neues Wahrzeichen der internationalen Wirtschaftszusammenarbeit gilt.

Was steht auf der Agenda?

Ein hochrangiges Investitionsforum bildet den Auftakt der Konferenz. Im Fokus stehen die strategischen Prioritäten der Stadtentwicklung und die vielversprechendsten Investitionsmöglichkeiten.

Bei zwei Rundtisch-Gesprächen treffen sich Regierungsvertreter, Vertreter der Technologieunternehmen und führende ausländische Investoren. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Innovation, Lieferketten und die Erschließung neuer Märkte.

Begleitend zur Konferenz finden mehrere Matchmaking- und Gesprächsrunden statt. Parallel dazu laufen thematische Investitionsforen, die gemeinsam von den Regierungsbehörden auf Stadt- und Bezirksebene ausgerichtet werden.

Erwartet werden rund 500 Unternehmen aus dem In- und Ausland, darunter multinationale Konzerne, Investmentgesellschaften sowie aufstrebende, innovative Firmen.

Was wird vorgestellt?

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Konferenz ist die Vorstellung von neuen Begünstigungsmaßnahmen sowie Plattformen zur Investitionsförderung. Sie sollen neue Wachstumstreiber schaffen und das Industrieprofil der Stadt weiterentwickeln. Dazu gehören öffentliche Einrichtungen, die Rechenkapazitäten, Datendienstleistungen sowie Beratungsangebote für Unternehmen mit Auslandsvorhaben bereitstellen.

Ebenfalls vorgestellt werden Pilot- und Erprobungsplattformen, etwa für die Anpassung intelligenter Geräte, für den Bau moderner Verkehrsflugzeuge oder für Komponenten der verkörperten Intelligenz. Konkrete Anwendungsfelder umfassen Trainingsumgebungen für humanoide Roboter, Zonen für hochautomatisiertes Fahren sowie Testgelände für Flugzeuge der nächsten Generation.

Mehrere Großprojekte werden im Rahmen der Veranstaltung offiziell angestoßen. Dazu zählen ein Fertigungsprojekt für integrierte 3D-Chips, ein Forschungs- und Produktionsstandort für Antriebe der allgemeinen Luftfahrt sowie ein offenes Innovationszentrum von Michelin.

Darüber hinaus werden über 60 Gewerbe-, Forschungs- und Industrieflächen präsentiert, die für künftige Projekte zur Verfügung stehen sollen.

Wie wird die Zusammenarbeit gefördert?

Während der gesamten Konferenz stehen fünf spezialisierte Zonen zur Verfügung, um die Zusammenarbeit zu erleichtern.

In einer Projektzone kommen Vertreter der 16 Bezirke und vier wichtiger Industrieparks zusammen. Daneben bietet eine Finanzdienstleistungszone Platz für zehn Investmenthäuser. Auf einer Roadshow-Bühne für Investitionsprojekte wiederum präsentieren sich mehr als 30 innovative Unternehmen potenziellen Partnern.

Eine Beratungszone bietet Vor-Ort-Orientierungen: Fachleute aus acht städtischen Behörden stehen für Fragen zur Verfügung. In einer weiteren Zone können sich knapp 30 Anbieter zentraler Produktionsfaktoren und Unterstützungsleistungen mit interessierten Unternehmen vernetzen.

Darüber hinaus werden in den Bezirken rund 20 branchenspezifische Investitionsforen und mehr als 20 exklusive Standortbesichtigungen organisiert, unter anderem zu den Themen intelligente Fertigungsindustrie, KI, Luft- und Raumfahrt sowie intelligente vernetzte Fahrzeuge.

 

 

Ein Beitrag von The Paper.