Chen Jining trifft führende Personen von zwei deutschen Unternehmen

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Kürzlich traf sich Chen Jining, Sekretär des Shanghaier Stadtkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), mit Hubertus von Baumbach, Vorsitzenden des Aktionärsausschusses von Boehringer Ingelheim, und Michael Kaschke, Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Carl Zeiss AG, empfangen.

Chen informierte über die Rahmenbedingungen des 15. Fünfjahresplans der Stadt Shanghai. Er betonte, dass dieses Jahr den Beginn des 15. Fünfjahresplans Chinas markiere. Shanghai setze konsequent auf eine proaktive Öffnungspolitik auf hohem Niveau.

Die Stadt messe wissenschaftlichen und technologischen Innovationen einen besonders hohen Stellenwert bei, vertiefe den Aufbau der „fünf Zentren“ und fördere eine hochwertige Entwicklung. Im Januar dieses Jahres sei der 15. Fünfjahresplan der Stadt erarbeitet und umgesetzt worden. Darin bestehen die Entwicklungsziele und Kernaufgaben von Shanghai für die kommenden fünf Jahre.

Mit einem langfristig stabilen, transparenten und berechenbaren Entwicklungsumfeld schaffe die Stadt neue Perspektiven für die intensive Geschäftsentwicklung globaler Unternehmen in Shanghai. Zudem erweitere sie den Raum für eine noch umfassendere Zusammenarbeit.

Chen betonte auch, dass die Biomedizin zu den bedeutendsten zukunftsweisenden Industrien Shanghais gehöre. Boehringer Ingelheim zähle zu den weltweit führenden biopharmazeutischen Unternehmen. Die Biounternehmen würden weshalb angespornt, Forschungs- und Entwicklungszentren in Shanghai aufzubauen und ihre Geschäftspräsenz auf diesem Gebiet auszubauen. Die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Arzneimittel in den Bereichen Grundlagenforschung, klinische Studien und Fertigungsindustrie solle gestärkt werden.

Die funktionalen Vorteile der Shanghai Eastern Hub Internationale Geschäftskooperationszone sollten genutzt werden, um kontinuierlich neue Geschäftsfelder, Anwendungsszenarien und Dienstleistungen zu erschließen.

Carl Zeiss sei ein weltweit führender Hersteller optischer und optoelektronischer Geräte. Sein Kerngeschäft und seine strategische Vision stimmten mit der Positionierung der industriellen Entwicklung Shanghais überein.

Das Unternehmen werde angespornt, seine Markenvorteile, sein Fachwissen und seine Innovationskraft noch besser einzubringen, die Funktionen seiner Regionalzentrale weiter auszubauen, seine Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten in Shanghai zu verstärken und sich aktiv am Aufbau eines wettbewerbsfähigeren Industriestandorts zu beteiligen, um weitere bahnbrechende, innovative Ergebnisse in der Ausrichtung auf den Weltmarkt sowie der Vertiefung von Offenheit und Zusammenarbeit zu erzielen.

Shanghai werde kontinuierlich ein erstklassiges, marktorientiertes, rechtsstaatliches und international ausgerichtetes Geschäftsumfeld schaffen. Bei der Politikformulierung soll die Stadt regelmäßige Gespräche mit den ausländisch investierten Unternehmen durchführen, um bessere und effizientere Dienste bereitzustellen. Außerdem werde die Stadt konkrete Probleme zeitnah lösen und Unternehmen aller Art unterstützen, damit sie in Shanghai noch erfolgreicher sein könnten.

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Chen Jining trifft Hubertus von Baumbach.

​Baumbach erklärte, dass er mit dem gesamten Aktionärsausschuss und dem Vorstand nach Shanghai gereist sei, um hier eine Sitzung abzuhalten. Dies habe allen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild von der Stadtentwicklung Shanghais und seiner Innovationsdynamik zu machen.

Der Chef betonte auch das Engagement des Arzneimittelherstellers auf dem chinesischen Markt. Das Unternehmen werde seine Investitionen in Innovationen in Shanghai kontinuierlich ausweiten, gemeinsam mit Partnern die innovative Forschung und Entwicklung mit Blick auf den Weltmarkt vertiefen und im Bereich der Humanarzneimittel sowie der Tiergesundheit weitere innovative Medikamente und Servicemodelle auf den Markt bringen, um Patienten weltweit besser zugutekommen zu lassen.

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Chen Jining trifft Michael Kaschke.

​Michael Kaschke erklärte, dass er bei jedem Besuch in Shanghai von der enormen Entwicklungsdynamik und Innovationsgeschwindigkeit Chinas und der Stadt aufs Neue beeindruckt sei. Die strategische Kontinuität der chinesischen Entwicklungsplanung sowie das pragmatische und effiziente Geschäftsumfeld Shanghais hätten die Entschlossenheit des Unternehmens, vor Ort zu investieren und sich langfristig zu engagieren, weiter gefestigt.

Laut Kaschke werde man den Baustart des integrierten Komplexes der China-Zentrale von Carl Zeiss in Shanghai zum Anlass nehmen, um gemeinsam mit Partnern technologische und industrielle Innovationen voranzutreiben. Das Unternehmen werde auch professionellere und hochwertigere Produkte, Dienstleistungen und Lösungen anbieten und so die nachhaltige Entwicklung weiter fördern.