Stellvertretender chinesischer Handelsminister trifft DIHK-Chefin
Am Dienstag traf der stellvertretende chinesische Handelsminister Ling Ji die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Helena Melnikov. Beide Seiten tauschten sich über die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen aus.
Am 13. Januar trifft der stellvertretende chinesische Handelsminister Ling Ji die DIHK-Chefin Helena Melnikov. [Foto: WeChat-Konto des chinesischen Handelsministeriums unter „Mofcom“]
Ling wies darauf hin, dass China und Deutschland in den vergangenen fünf Jahrzehnten eng zusammengearbeitet und bedeutende Fortschritte erzielt hätten. Dies erfolge unter der strategischen Leitung der beiden Staatsführungen. Diese Zusammenarbeit bilde den „Ballast“ und „Stabilisator“ der chinesisch-deutschen und chinesisch-europäischen Beziehungen.
China werde die Öffnung auf hohem Niveau unbeirrt ausweiten und das Geschäftsumfeld kontinuierlich optimieren. In den Bereichen wie saubere Energie, KI, Biomedizin und Dienstleistungshandel bestehe zwischen China und Deutschland ein breiter Raum für Zusammenarbeit, so Ling weiter.
Er hoffe, dass der DIHK weiterhin eine aktive Rolle spielen und mehr deutsche Unternehmen zur Teilnahme an wichtigen Veranstaltungen ermutigen könne. Dazu zählten die „Invest in China“- und „Export to China“-Serien sowie die China International Import Expo (CIIE) und die China International Fair for Investment and Trade (CIFIT). Auf diese Weise solle die industrielle und Lieferkettenkooperation gestärkt und zu einem stabilen, gesunden Wachstum der Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Deutschland bzw. Europa beigetragen werden.
Melnikow erklärte, China sei einer der bedeutendsten Wirtschafts- und Handelspartner Deutschlands. Der DIHK lege großen Wert auf die Zusammenarbeit mit China und sei bereit, weiterhin eine Brückenfunktion zu übernehmen. Ziel sei es, den Dialog und Austausch zwischen Unternehmen beider Seiten zu fördern sowie die Zusammenarbeit in den Bereichen wie grüne Transformation, intelligente Fertigungsindustrie und Gesundheitswesen zu vertiefen. Damit solle die deutsch-chinesische Wirtschafts- und Handelskooperation auf eine neue Stufe gehoben werden.
Quelle: Chinesisches Handelsministerium