China auf dem Weg zum großen Land der Mathematik

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Der Internationale Kongress chinesischer Mathematiker findet am 3. Januar in Shanghai statt. [Foto zur Verfügung gestellt von China Daily]

China werde innerhalb der kommenden fünf bis zehn Jahre zu einer weltweit führenden Nation in der Mathematik aufsteigen. Außerdem werde China den Gipfel der internationalen Standards erreichen, sagte der renommierte Mathematiker Shing-Tung Yau am Samstag auf dem 10. Internationalen Kongress chinesischer Mathematiker (ICCM), der dreijährlich stattfindet.

Yau, der erste in China geborene Träger der Fields-Medaille und Initiator des 1998 gegründeten ICCM, zeigte sich zuversichtlich, dass innerhalb eines Jahrzehnts eine große Anzahl chinesischer Mathematiker prestigeträchtige Auszeichnungen der International Mathematical Union und andere weltweit hochrangige Ehrungen erhalten werden.

Der Kongress zieht Tausende von Mathematikern, Forschern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern und Regionen an und schafft eine vielfältige und offene Plattform für den internationalen wissenschaftlichen Austausch. Unter den Teilnehmern befinden sich Fields-Medaillengewinner, führende internationale Mathematiker, junge Wissenschaftler, Postdoktoranden und herausragende Studenten.

Im Rahmen dieser fünftägigen Veranstaltung wurden mehr als 300 hochkarätige akademische Vorträge und Diskussionen zu Themen der theoretischen und angewandten Mathematik sowie der interdisziplinären Bereiche wie KI und Biomedizin abgehalten. Dies dient der Diskussion über die jüngsten Fortschritte und Trends in der mathematischen Forschung.

In der Eröffnungsrede betonte Chen Jining, Sekretär des Shanghaier Stadtkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), das Engagement der Stadt zur Förderung wissenschaftlicher und technologischer Innovationen sowie ihre Bemühungen zur Steigerung der Effizienz bei Innovationen und zum Aufbau eines international ausgerichteten, offenen und integrativen Innovationsökosystems, um die Entwicklung eines internationalen Zentrums für wissenschaftlich-technologische Innovationen zu beschleunigen.

Zudem brachte Chen zum Ausdruck, dass die chinesischen Mathematiker als Praktiker eine entscheidende Rolle beim Aufbau dieses offenen Innovationsökosystems spielen. Er hoffe, dass die Stadt die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Förderung junger mathematischer Talente, den Ausbau der internationalen Kooperation und den Aufbau eines fairen Wettbewerbsumfeldes mit konzentrierten Kräften vorantreiben könne. Ziel all dieser Anstrengungen ist es, der menschlichen Zivilisation besser zu dienen.

Der diesjährige Kongress wird vom Shanghai Institute for Mathematics and Interdisciplinary Sciences organisiert und von der Städtischen Kommission für Wissenschaft und Technologie sowie der Volksregierung des Bezirks Yangpu unterstützt.

 

Ein Beitrag von China Daily.