Hamburger Ausstellung zum 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Shanghai

german.shanghai.gov.cn
Grafik63.png
Die eingeladenen Gäste aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen nehmen am 20. September an der Eröffnungsveranstaltung teil. [Foto: Shanghai Observer]

Anlässlich des bevorstehenden 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai im Jahr 2026 fand am vergangenen Samstag in der Hansestadt ein großes Kunstaustauschprogramm statt.

Das Programm mit dem Titel „Vom Huangpu-Fluss bis zur Elbe“ in der Pashmin Art Gallery bildete den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zur Feier des Jubiläums. Es basierte auf einem Kooperationsmemorandum, das die beiden Städte im November 2024 unterzeichneten.

An der Eröffnungsveranstaltung nahmen mehr als 300 Gäste aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen beider Länder teil. Die Städtepartnerschaft zwischen der deutschen Hafenstadt Hamburg und dem chinesischen Wirtschaftszentrum Shanghai besteht seit 1986 und spielt eine entscheidende Rolle in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit.

Die Ausstellung vereinte Werke der Künstler aus China und Deutschland. In ihren Gemälden brachten sie durch den Einsatz von Farben eine „Harmonie in der Vielfalt“ zum Ausdruck und tauschten ihre künstlerischen Inspirationen aus.

Grafik64.png
Ein Gruppenfoto der Künstler. [Foto: Shanghai Observer]

Die sechs eingeladenen Künstler sind:

● Li Lei, eine führende Persönlichkeit in der chinesischen abstrakten Kunst;

● Lu Lan, bekannt für ihren Ost-West-Fusionsstil;

● Jiang Hai Cang, berühmt für seine abstrakt-figurativen Werke;

● Natalja Nouri, die die kosmische Beziehung zwischen Leben und Universum erforscht;

● Michael Knepper, der Realismus mit abstraktem Symbolismus verbindet;

● Lionel Machris, spezialisiert auf Fine-Art-Fotografie mit 24-karätigem Gold.

Jin Songbao, der chinesische amtierende Generalkonsul in Hamburg, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass der Huangpu-Fluss die kulturelle Vitalität Chinas verkörpere, während die Elbe mit dem künstlerischen Erbe Deutschlands fließe. In dieser Ausstellung hätten die Künstler beider Länder den Pinsel als Sprache und die Farbe als Brücke genutzt, um ihr kulturelles Denken und ihr Zeitempfinden in ihren Werken zum Ausdruck zu bringen. Sie hätten nicht nur die besondere Anziehungskraft der deutschen und chinesischen Kunst dargestellt, sondern auch eine geistige Verbindung zwischen beiden Kulturen geschaffen.

Parvati Vasanta, Leiterin der Asienabteilung im Büro für internationale Zusammenarbeit des Hamburger Senats, überbrachte die Glückwünsche des Ersten Bürgermeisters der Stadt.

„Nächstes Jahr jährt sich die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai zum 40. Mal, doch eigentlich begann die Freundschaft zwischen den beiden Städten bereits in den 1920er Jahren“, sagte Vasanta. „Frieden und Wohlstand basieren auf dem Verständnis und dem Dialog zwischen den Menschen. Kunst ist der beste Weg dahin. Diese großartige Ausstellung kann den Auftakt für die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft bilden.“

 

 

Quellen: Shanghai Observer, hamburg-tourism.de