Shanghai erweitert grüne Stadtgebiete und fördert grüne Finanzen

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Die Suhe-Bucht im Bezirk Jing'an in Shanghai ist jetzt eine ausgewiesene Grün- und Umweltzone. [Foto: Shanghai Observer]

Wie das Internationale Forum für Grünes Bauen in Shanghai am Donnerstag mitteilte, baut Shanghai seine grünen und ökologischen Stadtgebiete aktiv aus und hat 37 solcher Zonen mit einer Fläche von 89,38 Quadratkilometern eingerichtet.

Der „grüne Fußabdruck“ der Stadt wurde 2024 um 11 neue Grün- und Ökozonen erweitert.

Zu den neu ausgewiesenen Gebieten gehören die Finanzbucht am Dishui-See in der Lingang New Area und die Suhe-Bucht im Bezirk Jing'an sowie Gebiete in der Hongqiao-Geschäftszone, die Zhenru-Gemeinde im Bezirk Putuo und die Chongming-Insel in der Vorstadt.

Die Ausweitung der städtischen Grünflächen erfordert eine erhebliche finanzielle Unterstützung, was zur Entwicklung spezieller Finanzierungsmechanismen für grüne Gebäude und vorgefertigte Strukturen führt.

Die Shanghai Rural Commercial Bank hatte beispielsweise bis Ende 2024 ein grünes Kreditguthaben von über 80 Milliarden Yuan (ca. 11,16 Milliarden US-Dollar), wobei über 40 Prozent davon in grüne Gebäude investiert wurden.

Der Shanghaier Rat für grünes Bauen stellte fest, dass der grüne Wandel den Baumarkt stimuliert und die Industriekette stärkt. Die Technologietransaktionen in diesem Sektor haben im Jahr 2024 780 Millionen Yuan erreicht.

Die Tongji-Universität (Tongji University), ein wichtiger Akteur im Technologietransfer für grünes Bauen, hat 153 Unternehmen gegründet und dabei Sozialkapital in Höhe von über 6,8 Milliarden Yuan angezogen.

Ökologische Finanzierungen unterstützen derzeit verschiedene Projekte, darunter energiesparende Renovierungen, die Installation von Solarzellen auf Dächern und zentrale Heizsysteme.

Die Finanzinstitute entwickeln neue grüne Finanzprodukte wie dezentrale Photovoltaik-Darlehen und an die nachhaltige Entwicklung gekoppelte Darlehen.

Bis zum Ende des 15. Fünfjahresplans (2026-2030) will Shanghai den Anteil grüner Drei-Sterne-Gebäude erhöhen, die Kohlenstoffemissionen öffentlicher Gebäude auf einer Fläche von 150 Millionen Quadratmetern überwachen, 80 Millionen Quadratmeter bestehender Gebäude energieeffizient renovieren und 75 Prozent der Energieeinsparungen bei Neubauten vollständig umsetzen.

 

Quelle: Shanghai Observer