Kampfkunst und Tanz verbinden Shanghai und Hamburg

german.shanghai.gov.cn

Zum 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft waren Lehrkräfte und 14 Studierende der Kunstfakultät der Sporthochschule Shanghai zu Gast in Hamburg. Ihre Aufführung „Rhyme of Martial Arts and Dance – Shanghai Essence“ im Yu Garden Hamburg begeisterte das Publikum.

图片1.png
Lehrkräfte und Studierende der Sporthochschule Shanghai posieren mit Gästen im Yu Garden Hamburg zum 40-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft. [Foto: Shanghai Observer]

​Am 24. Oktober stellte das Ensemble in einem Workshop zwei national anerkannte Formen des immateriellen Kulturerbes aus Shanghai vor: die Tradition der rollenden Laternen aus Fengxian und den Handlöwentanz aus Maqiao. Die Laternentradition stammt aus der südlichen Song-Dynastie und ist über 700 Jahre alt. Die rollende Laterne aus Fengxian trägt die Beinamen „Erste unter hundert Laternen“ und „König der Laternen“.

Deutsche Teilnehmende probierten unter Anleitung die Laternenherstellung aus. Den Handlöwentanz vermittelte die Gruppe in einer angepassten Fassung mit einem großen und fünf kleinen Löwen. Dabei zeigte sie  kraftvolle und geschmeidige Bewegungen.

Am Abend des 25. Oktober folgte die Aufführung im Yu Garden Hamburg. Die 15 Darbietungen in drei Teilen verbanden Shanghaier Kulturerbe, traditionelle Kampfkunsttänze, Gymnastik mit Elementen verschiedener Volkstraditionen und Tänze ethnischer Minderheiten. Sport und Kunst überwanden Sprachbarrieren und zeigten Chinas kulturelle Vielfalt.

Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. Ein deutscher Zuschauer zeigte sich tief beeindruckt von Kampfkunst und Tanz. Das Kulturerbe Shanghais habe seine Reiselust geweckt und ihm die Bedeutung der Städtepartnerschaft nähergebracht. In Hamburg lebende Chinesinnen und Chinesen waren zu Tränen gerührt: Der Tanz Dalianxiang habe Heimatgefühle geweckt. Für sie schlug die Aufführung eine Brücke zwischen den Menschen.

Die Delegation traf zudem Hamburger Verantwortliche für Kultur und Bildung. Im Mittelpunkt standen der Jugendaustausch in den Bereichen Sport und Kunst sowie gemeinsame Präsentationen des immateriellen Kulturerbes.

 

 

Quelle: Shanghai Observer