Shanghai und Hamburg feiern 40 Jahre Städtepartnerschaft
Deutschland. [Foto: Internationale Dienstleistungen Shanghai]
Eine Veranstaltung zum chinesischen immateriellen Kulturerbe fand am 3. September in der deutschen Stadt Hamburg statt. Traditionelle chinesische Teezeremonien stießen dabei auf großes Interesse und zogen zahlreiche Besucher in ihren Bann.
Die von Yuyuan Inc. organisierte Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg.
Das traditionsreiche Huxinting-Teehaus im Yu-Garten präsentierte immersive Teezeremonien mit erlesenem Osmanthus-Schwarztee. Für diese Spezialität wird hochwertiger Schwarztee aus Hochlandlagen mit Osmanthusblüten aromatisiert und in Teegeschirr in Form von Magnolienblüten serviert.
Vor den deutschen Besuchern entfaltete sich die Teezeremonie Schritt für Schritt in ruhiger Eleganz: Zunächst wurde zur inneren Einkehr Räucherwerk entzündet, anschließend wurden die Tassen angewärmt, die Utensilien gereinigt, das Erscheinungsbild des Tees betrachtet und schließlich der Tee gereicht. Die Besucher versammelten sich um den Teetisch, tauschten sich intensiv mit dem Teemeister aus und genossen das verlockende Aroma und den Geschmack des Tees. Indem sie jeden Schritt der Zeremonie mitverfolgten, gewannen sie ein tieferes Verständnis der chinesischen Teekultur.
in der deutschen Stadt Hamburg traditionelle chinesische Musikinstrumente.
[Foto: Internationale Dienstleistungen Shanghai]
„Tee ist nicht nur ein Getränk, sondern für Chinesen auch eine wichtige Form, Gäste zu bewirten, Freundschaften zu schließen und Gefühle auszudrücken“, sagte Li Xian, Leiter des Huxinting-Teehauses. Er hoffe, dass die Veranstaltung ausländischen Gästen die chinesische Teekultur sowie die Lebensweise und kulturelle Traditionen näherbringe.
Am selben Tag eröffnete Yuyuan Inc. im Yu Garden Hamburg zudem das internationale Erlebniszentrum für Chinas immaterielles Kulturerbe (China Intangible Cultural Heritage Overseas Experience Center). Der Hamburger Garten ist dem Yu-Garten in Shanghai nachempfunden, wurde 2008 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gilt als Symbol der Freundschaft zwischen beiden Städten.
Langfristig soll sich das Zentrum dem immateriellen Kulturerbe widmen und einen internationalen Kulturraum schaffen, der Ausstellungen, interaktive Erlebnisse, dessen Bewahrung und den kulturellen Austausch miteinander verbindet.
Das Zentrum soll mehr Menschen in Deutschland und ganz Europa ermöglichen, die chinesische Kultur in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld kennenzulernen, und so den Austausch sowie das gegenseitige Lernen zwischen der chinesischen und der westlichen Zivilisation fördern.
Quelle: China Daily