Shanghaier Ausstellungen im Frühlingsfest des Pferdejahres
1. Moderne chinesische Eleganz: Shanghaier Qipao und ein Jahrhundert Mode

Die Ausstellung vereint mehr als 306 Exponate, darunter Qipaos und weitere Modeobjekte von unschätzbarem Wert, deren Geschichte in den 1910er Jahren beginnt und sich über mehr als ein Jahrhundert erstreckt. Den Kern der Ausstellung bilden exquisite Stücke aus der großzügigen Schenkung von Frau Beiqia sowie der umfangreichen Privatsammlung von Herrn Zhang Xinzhe.
Zusätzlich versammelt die Schau ikonische Kreationen internationaler Modemarken wie Dior, Chanel und Gucci neben Juwelen des chinesischen Traditionsunternehmens Lao Fengxiang. Gemeinsam verdeutlichen sie die tiefe Verwurzelung und den einzigartigen Stil der Shanghaier Mode, die die lokale Ästhetik stets im Dialog mit globalen Trends weiterentwickelt hat.
Ausstellungszeitraum: Noch bis zum 5. Mai
Ort: Shanghai Museum, Standort Volksplatz, Ausstellungshalle im 1. OG
Eintritt: frei
2. ROM: Von Olympus bis zum Kapitol

Die gesamten 131 Exponate (bzw. Exponatgruppen) dieser Ausstellung stammen aus den Sammlungen der National Museums Liverpool, Großbritannien. Die Stücke, die erstmals in Shanghai zu sehen sind, umfassen eine beeindruckende Vielfalt: Skulpturen, Keramiken, Glaswaren, Edelsteine, Sarkophagreliefs und mehr.
Die Schau versteht sich als „ein Ort, um das Licht der westlichen klassischen Zivilisation zu berühren“ und gliedert sich in drei thematische Kapitel: „Die Legenden der Götter“, „Der Ruhm des Imperiums“ und „Das Fest des Lebens“. So entfaltet sich ein umfassendes Panorama des antiken Roms – von seinen Mythen über die kaiserliche Macht bis hin zum facettenreichen Alltagsleben. Jedes Artefakt erzählt dabei eine tiefgründige historische Geschichte.
Ausstellungszeitraum: Noch bis zum 5. Mai
Ort: Weltausstellungsmuseum Shanghai
3. Glanz der Neuzeit durch Altes: Die Renaissance und Innovation chinesischer Bronze von der Song bis zur Qing-Dynastie

Die Ausstellung umfasst rund 178 Exponate (bzw. Exponatgruppen) und basiert auf den Bronzebeständen der Song- bis Qing-Dynastie aus der Sammlung des Shanghai Museums. In Zusammenarbeit mit dem Metropolitan Museum of Art wurden zudem bedeutende Leihgaben von Museen aus Asien, Europa und Amerika zusammengeführt. Ergänzt durch zeitgenössische Gemälde, Kalligraphien, Keramiken und Cloisonné-Arbeiten – darunter viele bisher noch nie öffentlich gezeigte Stücke – handelt es sich um die umfangreichste Ausstellung zu Bronzen der Song- bis Qing-Dynastie der letzten Jahre weltweit.
Die Schau wird erstmals gemeinsam vom Shanghai Museum und dem Metropolitan Museum kuratiert. Sie stützt sich auf neueste akademische Forschungsergebnisse und vereint Bestände aus internationalen Sammlungen. In vier thematischen Einheiten werden die Entwicklung und die Besonderheiten der Bronzekunst von der Song- bis zur Qing-Dynastie neu interpretiert, die darin eingebetteten soziokulturellen Bedeutungen entschlüsselt und ihre Stellung in der Kunstgeschichte reflektiert.
Ausstellungszeitraum: bis zum 16. März
Ort: Neubau des Shanghai Museums (Östlicher Standort), Sonderausstellungshalle „Bright Dairy“
Eintritt: frei
4. Echo der Seidenstraße: Die glanzvollen Perlen und Zivilisationsspuren im Xinjiang der Seidenstraße

Die Ausstellung gliedert sich in drei thematische Kapitel: „Herrschaft im Westland“, „Kulturelles Geflecht“ und „Göttertanz und Buddha-Klänge“.
Der erste Teil, „Herrschaft im Westland“, thematisiert die Verwaltung und Kontrolle der Region Xinjiang durch die Zentralregierungen der Han- und Tang-Dynastien. Diese politische Stabilität garantierte die Durchgängigkeit und Sicherheit der landgebundenen Seidenstraße.
Der zweite Teil, „Kulturelles Geflecht“, veranschaulicht anhand von Objekten wie Baumwoll-, Leinen- und Seidentextilien, Glaswaren und Goldarbeiten den vielfältigen Austausch zwischen östlichen und westlichen Handwerkstechniken sowie die Fusion der Kultur der Steppenvölker mit der Han-Kultur.
Der dritte Teil, „Göttertanz und Buddha-Klänge“, widmet sich der bunten Unterhaltungskultur und geistigen Welt der Bevölkerung im Westland sowie der lokalen Überlieferung der buddhistischen Kultur.
Ausstellungszeitraum: bis zum 19. Mai
Ort: Museum des Stadtbezirks Minhang
Eintritt: frei
5. Galopp ins Zukunftspferdejahr: Eine Technologie- und Kultursonderausstellung

Die Ausstellung verwebt die Dimensionen Zivilisation und Natur zu einem einzigartigen Ganzen:
Auf der einen Seite sind 27 wertvolle pferdethematische Kulturobjekte aus dem Palastmuseum Peking erstmals in Shanghai zu sehen – von der Han- und Tang-Dynastie bis in die Ming- und Qing-Zeit, von Sätteln und Zaumzeug über Waffen bis hin zu Ritualgegenständen und Gemälden. Höhepunkte sind digitale Reproduktionen seltener Werke wie der „Illustrierten Berichte von den Feldzügen zur Befriedung Ili's und der muslimischen Stämme“ und der „Pferderolle ‚Wanjishuang‘“.
Auf der anderen Seite erwarten die Besucher 11 seltene präparierte Pferde, darunter ikonische Rassen wie die mongolischen „Acht Edlen Pferde“ – Sinnbild der nomadischen Seele der Steppe –, das legendäre „Himmelspferd“ (Achal-Tekkiner) als Symbol des historischen Ost-West-Austauschs sowie das Shire Horse, das den europäischen Rittergeist verkörpert.
Ausstellungszeitraum: 17. Februar – 16. August
Ort: Shanghai Science and Technology Museum
Eintritt: Vorverkaufstickets („Early Bird“) für Erwachsene erhältlich
6. Duft des Südens: Eine Ausstellung zur Kultur des Hainan-Agarholzes

Das Historische Museum Shanghai (Shanghaier Revolutionshistorisches Museum) und das Hainan-Museum präsentieren gemeinsam die Sonderausstellung „Nasenreise in ein Wunderland – Die Kultur des Hainan-Agarholzes“.
Die Schau versammelt eine exquisite Auswahl seltener Agarholz-Exemplare, historischer Gebrauchsgegenstände sowie klassischer Räucherutensilien aus verschiedenen Dynastien. Ergänzt durch detaillierte historische Dokumente und vielfältige moderne Produkte aus Adlerholz, macht die Ausstellung das kulturelle Motto „Ein Duft, der über Jahrtausende trägt – ein Erbe, das für immer weiterlebt“ lebendig. Sie lädt die Besucher ein, die faszinierende Kultur des Hainan-Agarholzes und die tiefgründige Welt der chinesischen Räucherkunst unmittelbar zu erfahren.
Ausstellungszeitraum: 24. Januar – 22. März
Ort: Historisches Museum Shanghai (Shanghaier Revolutionshistorisches Museum)
Eintritt: frei
7. Zeugnisse des Dian-Reichs: Eine Sonderausstellung zur antiken Zivilisation von Yunnan

Die Ausstellung gliedert sich in fünf thematische Kapitel: „Verschollen – Wiederentdeckt“, „Land und Volk von Dian“, „Götter und Menschenwelt“, „Konflikt und Verschmelzung“ sowie „Seele von Dian – Stil der Han“.
Ausgehend vom Siegel des Königs von Dian – entdeckt im Gräberfeld der königlichen Familie am Shizhaishan-Berg in Jinning – erkundet die Schau mit über 200 wertvollen Objekten aus dem alten Dian-Reich auf epische Weise und aus vielfältigen Perspektiven dessen faszinierende Zivilisation. Sie veranschaulicht den historischen Prozess der Integration des Dian-Reichs in die chinesische Zivilisation und belegt damit die Vielfalt und Einheit der chinesischen Kultur.
Ausstellungszeitraum: bis zum 9. März
Ort: Shanghai China Maritime Museum
Eintritt: Der Ausstellungsbesuch ist im regulären Museumseintritt inbegriffen.
8. Drachenruf aus neun Provinzen: die große Ausstellung chinesischer Dinosaurier

Die Ausstellung erzählt mit 118 repräsentativen Dinosaurier-Fossilien die Überlebensgeschichten und evolutionären Geheimnisse der Dinosaurierfamilie. Sie verbindet zeitliche und räumliche Dimensionen und verwebt drei miteinander verknüpfte Erzählstränge: die biologische Evolution, die Entwicklung von Ökosystemen sowie die geologische und landschaftliche Entstehungsgeschichte Chinas.
Durch die Fokussierung auf chinesische Dinosaurier soll nicht nur eine „chinesische Erzählung“ der Urzeit vermittelt, sondern auch der Weg Chinas von einer ressourcenreichen und forschungsstarken Nation hin zu einer international führenden Kraft in der Dinosaurierkultur aufgezeigt werden. Die Ausstellung präsentiert herausragende Errungenschaften der chinesischen Grundlagenforschung und demonstriert damit wissenschaftliche Exzellenz sowie kulturelles Selbstbewusstsein.
Ausstellungszeitraum: bis zum 28. Februar
Ort: Shanghai Naturhistorisches Museum (Nebenstelle des Shanghai Science and Technology Museum)
Eintritt: Eintrittskarte für das Museum erforderlich, zusätzlich Sonderticket für die Ausstellung
Quelle: WeChat-Konto des Informationsbüros des Bezirks Changning „shchangning“