Shanghais Trendviertel werden zum globalen Treffpunkt

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Bei strahlendem Frühlingswetter zog es zum Auftakt der Qingming-Feiertage zahlreiche ausländische Besucher in die beliebten Ausgehviertel Shanghais. In der Anfu-Straße und im Fengsheng-Li mischten sich Sprachen aus aller Welt unter das Blätterdach der Platanen. Ein Umstand, der Shanghais wachsende Rolle als internationale Konsummetropole eindrucksvoll unterstreicht.

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Besucher aus dem In- und Ausland versammeln sich während der Qingming-Feiertage vor dem
Anfu-Kaufhaus in Shanghai. [Foto: Xinmin Evening News]

​Auch die Zahlen der Grenzbehörden bekräftigen diesen Trend: Im ersten Quartal 2026 reisten insgesamt 1,46 Millionen ausländische Staatsangehörige über die Grenzübergänge Shanghais ein. Das entspricht einem Anstieg von 25,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders bemerkenswert ist der Anteil visafrei eingereister Gäste: Mit 919.000 Personen machte dieser 62,9 Prozent aller ausländischen Eingereisten aus und verzeichnete ein Plus von 50,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die erweiterte Visafreiheit erweist sich damit als wesentlicher Treiber für den wachsenden internationalen Besucherstrom.

In Fengsheng-Li posierte die Kanadierin Sherry mit ihrem Ehemann Ken vor historischer Kulisse. Das Paar feierte seinen 40. Hochzeitstag und startete seine dreiwöchige Chinareise in Shanghai. Sherry präsentierte stolz ihr frisch gestochenes Tattoo mit den chinesischen Schriftzeichen für „Im Hier und Jetzt leben“. „Das Wetter hier ist herrlich, in Kanada liegt noch Schnee“, freute sie sich. Ein spanisches Paar genoss derweil die berühmten Xiaolongbao, also gedämpfte Teigtaschen mit Brühefüllung, auf die es über soziale Medien aufmerksam geworden war.

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Die Irin Una und ihre Tochter. [Foto: Xinmin Evening News]

​Auf der Anfu-Straße, bekannt für ihre Mischung aus Kunst und Lifestyle, stöberte die Irin Una mit ihrer Tochter durch bunte Accessoires einer koreanischen Concept-Boutique. „Shanghai ist stilvoll und herzlich zugleich. Die visafreie Einreise macht den Besuch wunderbar unkompliziert“, lobte Una. Ihre Tochter hielt begeistert eine Decke mit Bärenmuster in der Hand: „Das Design ist so süß – ich möchte ein paar für meine Freunde mitnehmen, damit sie auch etwas vom Shanghaier Trend-Flair abbekommen.“

Ein weiterer Anziehungspunkt auf der Anfu-Straße ist der Secondhand-Concept-Store „Duozhuayu“. Auf 681 Quadratmetern und drei Etagen vereint das Geschäft gebrauchte Bücher und Vintage-Kleidung. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft lockt Kunst- und Kulturinteressierte aus dem In- und Ausland an. Besucher blättern in alten Büchern, probieren Retro-Mode an und tauchen in die kreative Atmosphäre des Viertels ein.

 

 

Ein Beitrag von Xinmin Evening News.