Internationale Gastronomen bauen ihre Geschäfte stadtweit aus
Diese Stadt bietet eine große Auswahl an internationalen Küchen.
[Foto: Shanghai Observer]
Die internationalen Gastronomen in Shanghai bemühen sich stets um den Ausbau ihrer Geschäfte und gehen weit über die altbekannten Hotspots in der Innenstadt hinaus.
Der „Shanghai Global Gourmet Index 2025“, der auf einer Umfrage unter 9.415 Restaurants in der Stadt basiert, liefert einen Überblick darüber, wie sich diese Branche entwickelt.
Unter den sechs wichtigen Kategorien der Umfrage verzeichneten die Restaurants mit Küchen aus Nord- und Südamerika den schnellsten Zuwachs. Die Zahl dieser Restaurants stieg von 1.199 im Jahr 2023 auf 1.616 im Jahr 2025. Zu diesem Wachstum trugen vor allem die Fast-Food-Ketten bei.
Die Zahl der Restaurants, die allgemeine westliche Küche servieren, stieg von 1.775 auf 2.106. Dabei handelt es sich um eine Kategorie von Lokalen, die verschiedene westliche Stile miteinander verbinden, anstatt sich auf eine einzelne nationale Küche zu konzentrieren.
Die großen Einkaufszentren gelten inzwischen als die wichtigsten Standorte dieser internationalen Gastronomen und beherbergen 3.142 solcher Restaurants, was 33,4 Prozent der 9.415 im Index erfassten Lokale entspricht. Dazu gehören zum Beispiel Global Harbor, Zhenru Unipark Max, Ruihong Xintiandi Sun Palace und der Standort Dapuqiao des Shanghai Sun Moon Light Center, die jeweils mehr als 25 internationale Restaurants beherbergen.
Die Daten weisen zudem darauf hin, dass immer mehr internationale Gastronomen ihre Geschäfte von der Innenstadt in die Vororte sowie in andere Stadtbezirke Shanghais verlagern.
Statistiken zufolge sank die Zahl dieser Restaurants in den sieben zentralen Stadtbezirken Shanghais, also Huangpu, Jing'an, Hongkou, Xuhui, Changning, Putuo und Yangpu, von 4.548 im Jahr 2023 auf 4.439 im Jahr 2025. Im Gegensatz dazu stieg die Gesamtzahl dieser Restaurants in den sieben Vorstadtbezirken, nämlich Minhang, Jiading, Baoshan, Songjiang, Qingpu, Fengxian und Jinshan, von 2.967 auf 3.064.
Ein Beitrag von Shanghai Observer.