Shanghaier Modewoche schafft es unter weltweite Top Vier

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Internationale Käufer versammeln sich während der Shanghaier Modewoche 2026 im Showroom
von EP Yaying. [Foto: Shanghai Observer]

​Laut einem neu veröffentlichten Bericht hat Shanghai seinen Status als internationales Modezentrum weiter gefestigt, wobei die Shanghaier Modewoche auf den vierten Platz unter den acht größten Modewochen der Welt aufgestiegen ist.

Der am 2. April vom China Economic Information Service der Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichte Bericht „Global Fashion Industry Index — Fashion Week Vitality Index (2025)“ bewertet die Vitalität von Modewochen anhand von vier Dimensionen: Ressourcenkonzentration, Medienpräsenz, Brancheneinfluss und kommerzielle Aktivität.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, erzielte die Shanghaier Modewoche 0,7485 Punkte, belegte weltweit den vierten Platz und übertraf damit die New York Fashion Week, eine der traditionellen „Big Four“. Sie erreichte bei drei Hauptindikatoren einen Platz unter den ersten vier und bei einem weiteren Indikator den dritten Platz.

Die Shanghaier Modewoche hat auf mehreren Ebenen Fortschritte erzielt. Sie belegte den ersten Platz bei der Anzahl der teilnehmenden Designer. Die Anzahl der beteiligten Marken lag bei 1.217, womit die Shanghaier Modewoche nur hinter der Pariser Modewoche rangierte. Mit sieben digitalen Handelsplattformen erreichte sie zudem den höchsten Wert aller untersuchten Modewochen.

Qi Fangfang, Vizepräsidentin des Xinhua Indices Institute, erklärte, dass sich Modewochen von markenzentrierten Laufstegplattformen zu umfassenden Branchenzentren entwickeln.

Angetrieben durch Digitalisierung, Innovation und Kommerzialisierung sei die Shanghaier Modewoche zu einem führenden Innovationsbeispiel unter den asiatischen Modewochen geworden, so Qi weiter.

Als Teil des modernen Industriesystems Shanghais machte modebezogener Konsum, einschließlich Bekleidung und Kosmetik, im Jahr 2025 nahezu 40 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes der Stadt aus.

Der Bericht hob auch die Bildung eines internationalen Modeclusters in Shanghai hervor, das zentrale Geschäftsviertel, aufstrebende Funktionszonen und Kulturbereiche umfasst.

Rund 70 kreative Industrieparks in der gesamten Stadt beherbergen Design- und Kreativinstitutionen aus mehr als 30 Ländern und Regionen. Diese Cluster fungieren nicht nur als Einzelhandelsflächen, sondern auch als Plattformen für globale Markenpräsentationen, die Entwicklung originärer chinesischer Designs und den internationalen Kulturaustausch.

Der Bericht kam zu dem Schluss, dass sich die Modebranche Shanghais von einem einzelhandelsgetriebenen Modell zu einem integrierten Ökosystem wandelt, das Design, Markenbildung, Vertriebskanäle und Konsum vereint. Durch Plattformen wie die Shanghaier Modewoche, die Shanghai Summer International Consumption Season und die Shanghai Global New Products Debut Season wird die Modebranche zunehmend stärker in die breitere Konsumlandschaft der Stadt integriert.

 

 

Ein Beitrag von Shanghai Observer.