Erkundung der Internationalen Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ in Shanghai
[Foto: Verwaltungsbehörde der Internationalen Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“
in Shanghai]
Die Internationale Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ in Shanghai (IBCZ) ist eine in ihrer Art einzigartige Sonderzone, die vom Staatsrat der Volksrepublik China genehmigt und von der Volksregierung der Stadt Shanghai entwickelt wurde. Sie ist das erste und einzige Gebiet in China, das die Verwaltungsrahmen einer umfassenden Zollfreizone, eines Zollüberwachungsgebiets und eines Hafensperrgebiets miteinander verbindet. Gleichzeitig setzt es politische Maßnahmen zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Personenmobilität und zur Verbesserung der internationalen Wirtschaftsdienstleistungsfunktionen um. Dieses Modell macht die Geschäftskooperationszone zu einem der offensten Gebiete weltweit.
Die Geschäftskooperationszone liegt westlich des Internationalen Flughafens Shanghai Pudong und nördlich des Ostbahnhofs Shanghai und umfasst eine geplante Fläche von rund 0,88 Quadratkilometern. Sie wird durch die Schnellstraße G1503 in zwei Abschnitte geteilt. Im November 2025 wurde der östliche Abschnitt (0,44 km²), der als Pilot-Startgebiet ausgewiesen ist, fertiggestellt und mit grundlegenden Funktionen in Betrieb genommen. Bis 2028 wird die gesamte Geschäftskooperationszone ihren Betrieb aufnehmen, wobei die wichtigste Infrastruktur für Geschäftsaustausch, internationale Ausstellungen und globale Schulungsprogramme fertiggestellt sein wird. Bis 2030 wird die Geschäftskooperationszone vollständig etabliert sein und eine führende Rolle bei grenzüberschreitender Konnektivität, internationalen Geschäftsaktivitäten, Innovation und professionellen Dienstleistungen einnehmen.
Die Geschäftskooperationszone bietet drei Hauptfunktionen und eine Vielzahl von Dienstleistungen, nämlich die Förderung des internationalen Geschäftsaustauschs, die Organisation der internationalen Ausstellungen, Messen und Konferenzen sowie die Durchführung von internationalen Schulungsprogrammen.
Beim internationalen Geschäftsaustausch ermöglicht sie Geschäftstreffen und Verhandlungen zwischen internationalen Wirtschaftsführern sowie grenzüberschreitende Aktivitäten von Hauptsitzunternehmen, multinationalen Konzernen und internationalen Organisationen.
Bei internationalen Ausstellungen und Konferenzen unterstützt sie Ausstellungen mit international renommierten Marken, Wirtschafts- und Handelsmessen sowie solche, die von ausländischen Institutionen organisiert werden.
Bei internationalen Schulungsprogrammen begrüßt sie internationale Trainingsangebote von Universitäten, Forschungseinrichtungen, multinationalen Konzernen und Branchenverbänden, insbesondere berufliche Weiterbildungsprogramme wie den Betrieb großer medizinischer Geräte und Flugsimulationen.
Bei professionellen Dienstleistungen bietet sie Dienstleistungen in den Bereichen Buchhaltung, Finanzen, Recht, Beratung und Prüfung an. Außerdem soll eine Plattform entstehen, die lokale Unternehmen bei der Expansion ins Ausland und beim Offshore-Handel unterstützt.
Bei öffentlichen Dienstleistungen bietet sie hochmoderne Infrastruktur in den Bereichen Netzwerk, Verkehr, Energie sowie Gesundheitsdienstleistungen auf internationalem Niveau.
Die Geschäftskooperationszone bietet eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der globalen Konnektivität.
An erster Stelle steht ein vereinfachter Personenzugang. Die Einreise in die Geschäftskooperationszone vom Internationalen Flughafen Shanghai Pudong aus ist für Inhaber einer gültigen, vorab registrierten Einladung visumfrei möglich und erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen mit Verlängerungsmöglichkeit, bei minimalen Kontrollen von Gepäck und Handgepäck.
Zweitens gibt es einen All-in-One-Service für Ein- und Ausreisen. Grenzvisa für die Weiterreise ins übrige China können innerhalb der Geschäftskooperationszone ausgestellt werden. Aufgegebenes Gepäck kann direkt auf die Hotelzimmer transportiert werden. Verfahren wie Flug-Check-in, Zollanmeldung, Ausfuhrsteuerrückerstattung und Sicherheitskontrollen können vorab innerhalb der Geschäftskooperationszone erledigt werden.
Drittens gibt es eine bequeme Verkehrsanbindung. Ein Shuttlebus-Service verbindet die Flughafenterminals mit der Geschäftskooperationszone. Die Fahrt vom entferntesten Ende des Terminals bis zur Zone dauert weniger als 20 Minuten und reduziert sich auf 10 Minuten, sobald das neue Terminal T3 in Betrieb ist.
Ein Beitrag der Verwaltungsbehörde der Internationalen Geschäftskooperationszone „Eastern Hub“ in Shanghai.