„Mozart-Plan“ eröffnet neue Spielzeit
Das Shanghai Oriental Art Center hat kürzlich die Spielzeit Herbst/Winter 2026/27 vorgestellt, mit insgesamt 40 Produktionen und 68 Aufführungen. Im Mittelpunkt steht der „Mozart-Plan“ anlässlich des 270. Geburtstags des Komponisten: Acht Produktionen bringen Sinfonik, Kammermusik, Vokalmusik und Theater zusammen.
Das Eröffnungskonzert am 29. August bestreitet Dirigent und Pianist Xu Zhong, der das Shanghai Opera House Orchestra vom Klavier aus dirigiert und Mozarts Meisterwerke wie das Klavierkonzert „Jeunehomme“, die „Pariser Sinfonie“ und die „Prager Sinfonie“ aufführt.
Historischer Aufführungspraxis verspricht ein Gastspiel der Berliner Barock-Solisten. Dabei präsentieren Konzertmeister Noah Bendix-Balgley und Bratschist Diyang Mei ein reines Mozart-Programm. Zudem spielt Geiger Ning Feng gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam sämtliche Violinkonzerte Mozarts – sechs Werke zeichnen Mozarts Werdegang von der Jugend bis zur späten Meisterschaft nach.
Auch die Wiener Philharmoniker und das London Symphony Orchestra widmen Mozart eigene Programme. Die Wiener Sängerknaben singen Chorwerke wie Auszüge aus der „Zauberflöte“. Das deutsche Elektro-Crossover-Ensemble SYMPHONIACS gibt sein China-Debüt und reinterpretiert Mozarts Klassiker mit Elektronik, Rock und Klassik.
Das russische Vakhtangov-Theater zeigt unter der Regie von Intendant Anatoly Shuliev das Stück „Amadeus“, das das ungewöhnliche Leben des Genies auf die Bühne bringt.
Ein Beitrag von Shanghai Observer